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Mošćenička Draga ist ein kleiner Fischerort in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar (Küstenland-Bergland), der sich zum beliebten Tourismusort entwickelt hat. Er befindet sich an der Kvarner-Bucht, nur 15 km von der Stadt Opatija entfernt und entstand im 19. Jahrhundert. Seinen Namen verdankt der Ort dem am Fuße eines Berges gelegenen, im Mittelalter gegründeten Städtchen Mošćenice, dessen Einwohner – zusammen mit den Einwohnern der anliegenden Ortschaften – ihren Wohnsitz näher ans Meer verlegten, um Fischfang zu betreiben, wodurch letztlich der kleine Fischerhafen entstand.
Mošćenička Draga hat den Status einer Gemeinde, die weitere 14 Ortschaften umfasst. Dabei sind vor allem die mittelalterlichen Städtchen Brseč und das bereits erwähnte Mošćenice die beliebtesten Tourismusorte, denn hier wird bereits in den Gassen und Straßen sowie anhand der Stadtmauern der mittelalterliche Geist spürbar, der den Besucher in die weit zurückliegende Vergangenheit zurückversetzt.

Brsečs Besucher können eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Olivenmühle, die sogenannte Toš, bestaunen, aber auch zahlreiche im 17. Jahrhundert erbaute Häuser sowie eine Vielzahl von Kirchen – die St. Georg Kirche (Župna crkva Sv. Jurja), die St. Kreuz Kirche (sv. Križ), die St. Magdalena Kirche (sv. Magdalena) sowie die St. Stephan Kirche (sv. Stjepana) am Friedhof in Brseč – und andere sakrale Objekte besichtigen. Dabei reichen die Stadtmauern, Festungen und Kirchentürme noch weiter in die Vergangenheit bis hin zum frühen Mittelalter zurück.
Brseč ist der Geburtsort des berühmten kroatischen Schriftstellers und Politikers Eugen Kumičić, dessen Statue man am Eingang der Altstadt antrifft, während sich in seinem Geburtshaus heute eine Galerie und eine Bücherei befinden, die für Besucher geöffnet sind.

Von den Stadtmauern in Mošćenice hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kvarner-Bucht sowie auf die Inseln Krk und Cres, während die Stadt an sich mit ihren vielen archäologischen Fundstätten von einer weit zurückreichenden Geschichte zeugt. Es gibt nur einen einzigen Eingang in die Stadt, während der Rest der Stadt von steilen Berghängen umgeben ist. Neben der Olivenmühle ist auch die ethnografische Sammlung direkt am Eingang in die Stadt durchaus sehenswert, um einen besseren Einblick darüber zu erhalten, wie die Einwohner dieser historischen Stadt einst lebten. Auch sollte die Pfarrkirche des Apostels St. Andreas (Župna crkva sv. Andrije Apostola) mit ihrem massiven, im 13. Jahrhundert erbauten, Kirchenturm, auf dem zentralen Marktplatz der Stadt unbedingt besichtigt werden.

Das Gebiet der Mošćenička Draga umfasst sieben Kiesstrände, welche zu den schönsten Stränden Kroatiens zählen, während ein Großteil des Gemeindegebiets vom Bergland des Nationalparks Učka eingenommen wird. Naturliebhaber kommen hier ganz auf ihre Kosten und können neben Strandurlaub auch Aktivitäten wie Bergsteigen und Wandern wahrnehmen und dabei frische (Berg)Luft und unberührte Natur genießen.